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Die Homebase, Schatzschränke und eine ziemlich verschneite Angelegenheit | LBM 2018

Oberhammergeiles Headerbild

Hallo und Willkommen zum seriösesten Blogbeitrag aller Zeiten! … Nicht.

Achtung: Dieser Messebericht kann Spuren von Sarkasmus, Fangirling und Insidern enthalten. Bitte schnallen Sie sich an, ich nehme Sie nun mit auf eine atemberaubende Reise ins immer noch verschneite Leipzig. Tee, Kakao, Kaffee oder sonstige warme Getränke werden dringend empfohlen, Heizdecken sind von Vorteil. Denn die Apokaleipzig hat zugeschlagen und mir zudem den Sonntag auch noch von der Messezeit gestohlen, da ich da schon angeschlagen im Bett lag.


Spieleabend? Nein, Messeaufbau!

Am Dienstag vor der Messe hat mich meine zuckersüße Cara aus Frankfurt abgeholt, wo ich noch auf Heimaturlaub bei der Familie war und Brüderchen bespaßt habe. Zusammen sind wir dann nach Leipzig gedüst, wo wir am nächsten Tag Marie abgeholt haben und mit ihr zur Messe gefahren sind. Ja, an einem Mittwoch. Nein, wir sind nicht verrückt, und ja, eigentlich sollte das unser Spieleabend werden. Aber da wir noch den letzten Feinschliff angelegt haben, um den Stand des Eisermann Verlags zu bestücken, waren wir die Letzten, die Halle 2 verlassen haben und konnten schon mal zwischen den Ständen stöbern und uns die Pläne einprägen. Es war dann eigentlich auch noch ein echt cooler Abend mit viel Geplauder, als dann auch noch meine Mitbewohnerin Anni und unser weiterer Messegast Saskia dazukamen.


Ab zur Homebase!

Der Stand des Eisermann Verlags war schließlich auch unsere Homebase. Zumindest ist das Wort so oft gefallen, dass wir irgendwann nur noch davon gesprochen haben. Am Donnerstag waren Cara und ich dort als Standhelfer, hatten viel Spaß beim Quatschen, Bücher empfehlen und Leser bespaßen. Und es war richtig cool, die Messe mal von der anderen Seite kennenzulernen.


Lesung mit Minzmundspülunggeruch

Am Abend wurde es dann ernst. Nicht für mich, sondern für Marie Weißdorn und Lena Knodt. Obwohl es im Vorfeld an ihre Lesung ein paar kleine Problemchen mit Werbemitteln und Büchern gab, haben die zwei es nämlich meisterhaft hingekriegt, ein Lokal mit ihren Lesungen verstummen zu lassen, in dem die Menschen nicht mal wussten, dass gelesen wird (und auch ganz ehrlich nicht die normale Zielgruppe für die Bücher waren).

Trotzdem war der Abend mega lustig, es gab viele interessierte Fragen, tolle Gespräche und alle waren super aufgeschlossen. Und Tapas gehen ja bekanntlich immer. Dass Lenas „Carim – Drachentöter“ dank einer ausgelaufenen Mundspülung nach Minze roch war dann auch ganz egal, und dass ich Maries Lesungsauschnitt auch schon auf der Fantasyleseinsel am Nachmittag gehört habe, hat der Freude auch keinen Abbruch getan. Es war einfach ein rundum gelungener Abend, zu dem wir übrigens auch Mone, Caras Freundin und fester Bestandteil der Messe-WG seit dem letzten Jahr, begrüßen durften.


Messestöberei und Fangirl-Momente

Am Freitag und auch am Samstag sind wir dann über die Messe geschlendert und haben auch mal gestöbert, was denn noch so zu finden ist. Am häufigsten ist uns Nina MacKay über den Weg gelaufen (lieber Federstift-Gruß an dieser Stelle!), deren „Teenie Voodoo Queen“ wir auch am Piper Stand entdeckt haben. Außerdem war ich ganz begeistert von den vielen tollen LYX-Titeln und von Laura Kneidls „Herz aus Schatten“, das ich ein bisschen gestreichelt und für Fotos zweckentfremdet habe. Herzchen-Augen inklusive!

Außerdem hatten wir ein richtig tolles Gespräch am Böhm & Böhm Verlag mit der Illustratorin der zauberhaft niedlichen Kinderbücher. Ihr wisst ja, mit Kinderbüchern kann man mich ködern, und wenn sie dann noch so zuckersüß sind, der Verlag in Leipzig sitzt und wir uns noch auf einen Kaffee nach der Messe verabreden – perfekt! Außerdem hatte ich meinen ganz persönlichen Fangirl-Moment, als ich meine Diebin am Romance Edition-Stand gesehen habe. Mein Baby auf einer Buchmesse – ich war die stolzeste Buchmami ever. Da das Bild schon am Samstag entstanden ist, sieht das Schätzchen auch deutlich besser aus als ich.


Von Bloggertreffen und Gähn-Momenten

Dieses Jahr haben wir uns schon extra wenig Programm in den Plan gelegt, sodass wir eigentlich nur zwei große Blogger-Events hatten: Die Ravensburger-Programmvorstellung und die dtv Wonder Woman-Party.  Und obwohl beides ganz schön war, waren beides Punkte, an denen ich auch ein wenig zu meckern habe. Buchmessen sind irre anstrengend, wir stehen und rennen viel durch die Gegend. Selbst mit einem ruhigeren Plan sind Cara und ich extrem viel gelaufen und die Tage verbringen wir so gut wie immer nonstop auf den Füßen. Deshalb würde ich mir bei solchen Anlässen vor allem Sitzgelegenheiten wünschen! Bei Ravensburger war es eigentlich ganz schön, Heike hat uns die Neuheiten präsentiert, allerdings waren diese auch schon gelistet und für mich war daher sehr wenig neuer Input dabei, was ich etwas schade fand.

Bei dtv wurde schließlich schon etwas größer aufgefahren. Mit Kuchen, einer Grußbotschaft von Leigh Bardugo, einer wirklich tollen Lesung aus „Wonder Woman“ mit einer Schauspielerin aus Leipzig (ernsthaft, Leute, Lesungen mit Schauspielern – geniale Sache, denn vortragen können sie super!) Speeddrawing mit einer Comiczeichnerin und einem Cosplay-Wettbewerb war da schon echt viel cooles Programm drin. Dies wurde auch wirklich toll von Philip von Book Walk moderiert. Und insgesamt hat es mir auch echt Spaß gemacht, aber zum einen war ich zu dem Zeitpunkt schon mega erschöpft und hatte den ganzen Tag mit Kopfschmerzen zu kämpfen, zum anderen gab es zwischendurch eine wirklich sehr lange Pause, die sich gezogen hat. Da wäre es mir persönlich lieber gewesen, wenn man das lockere Plauschen aufs Ende verlegt hätte, denn viele sind dann einfach schon gegangen und es war zum Ende hin extrem leer, was ich auch für die Veranstalter sehr schade fand.

Aber hey, immerhin haben wir dann sogar noch das obligatorische Messefoto mit Lea von Liberiarium geschafft, die wir irgendwie auch ständig nur im Vorbeirennen kurz gesprochen haben. Danach waren wir aber auch echt so extrem erschöpft, dass wir nur noch eins wollten: Nach Hause. Ich hatte echt das Gefühl, dass wir nur noch Fließband-Gähnen konnten!


Schnee kann Drachen nichts anhaben!

Leider musste für uns das heißersehnte Sunrise Avenue-Konzert ausfallen. Es war einfach kein Durchkommen, da Leipzig sich zu Apokaleipzig entwickelt hat. Das Schneetreiben habt ihr sicher schon in den Nachrichten gesehen, aber es war wirklich furchtbar. Ich habe noch niemals so ein Chaos in Leipzig erlebt. Nach einer Stärkung zu Hause haben wir es dann schließlich gewagt und sind mit Mone, Cara und Larissa zu einem Event aufgebrochen, das der Abschluss unserer Messe war: Die Drachennacht 2018!

Dass wir das Programm verpasst haben, war eigentlich gar nicht so tragisch, denn wir wollten einfach nur ein kleines Highlight haben, nachdem einige Planungen der letzten Tage eher bescheiden abliefen. Wir haben uns also durchgekämpft. Und das Da Capo hat uns so herzlich begrüßt wie die Drachenfamilie selbst.

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Ja, die Fotos sind allesamt sehr schick geworden – verzeiht die schlechte Qualität. Immerhin hatten wir unseren Spaß, ich bin um eine Kerze zu den „Schöpfern der Wolken“ reicher geworden und das trillionste Weltwunder ist eingetroffen: Ich habe mir kein Buch gekauft. Ja, zu dem Zeitpunkt war ich schon so angeschlagen, dass ich das geschafft habe. Ich höre die Engel jetzt noch singen.

Dank der lustigen Aufgaben, die wir beim Einlass bekommen haben, ging es dann auch richtig zur Sache. Cara sollte ein Porträt von sich selbst anfertigen lassen – und wer macht mit uns den größten Scheiß mit? Natürlich Dennis Frey! Also gleich mal ab zu ihm. Ich nenne diese Fotostrecke liebevoll „Der Künstler und seine Muse“. Ist das nicht hübsch geworden? Larissa hat ihn dann für ihre Aufgabe noch unter den Tisch bekommen, ganz ohne dafür trinken zu müssen, ebenso wie Marie Graßhoff, Lillith Korn und sogar die Drachenmami Astrid. Ich musste ganz langweilig nur mit jemandem anstoßen, aber da Marie und ich es wieder geschafft haben, uns ständig zu verpassen, habe ich diese Aufgabe mit Linda Schipp erledigt. Prost. 😉

Mit Dennis und Helena Gäßler gab es schließlich auch sehr lustige Gespräche, woher auch der Insider aus der Überschrift kommt. Immerhin haben wir mit Dennis schon die Tradition, gerne zu lästern, fest auf den Buchmessen installiert, aber auf der Drachennacht lagen wir wirklich schon fast am Boden vor Lachen. Am meisten unterhalten haben uns natürlich seine Zeichenkünste, aber wir haben auch mit Helena ihre Nominierung für den deutschen Phantastik-Preis gefeiert! Yay!

Nach einem schönen Gespräch mit Drachenmama Astrid Behrendt und dem ebenfalls traditionellen Tanz zu Single Ladies, präsentiert von Alex, Nina und Linda, haben wir uns dann auch (mit einem Taxi, das der Himmel uns geschickt hat!) auf den Heimweg gemacht. Und da Cara und Mone am Sonntag heimgefahren sind, ich mega angeschlagen war und meine Viren nicht weiterverbreiten wollte und Lar mir Gesellschaft geleistet hat, war der Sonntag messefrei und dafür voll mit Disney-Filmen und Abschieden. Ich muss hier eigentlich noch ganz viele Menschen erwähnen, die die Messe so toll gemacht haben, aber ich wette, ich vergesse sie alle wieder, sobald ich jetzt mit der Aufzählung anfange. Also, einmal im Schnelldurchlauf!

Liebe Cari, Mone, Larissa, Saskia, Saskia, Flo, Julia, Julia, Lena, Sophie (so mental im Krankenlager warst du bei uns!), Tobias, Miriam, Nina, Steffi, Kay, Meike, Tina, Eva, Martina, Meli, Dennis, Helena, Astrid, Marie, Linda, Alexander, Lillith, Lea, Nicci (die wir uns endlich getraut haben anzusprechen, yeah!), Janchen und die ganzen anderen Menschen die ich jetzt zu faul und zu vergesslich zum Aufzählen bin: DANKE! ❤ Ich hab euch lieb und ihr seid super und es war viel zu kurz und ich werde gerade sehr sentimental. Ich freue mich schon auf das nächste Wiedersehen!

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4 Kommentare zu „Die Homebase, Schatzschränke und eine ziemlich verschneite Angelegenheit | LBM 2018

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