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Blogtour: „Flerya – Drachenschlaf“ – Tag 5

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Herzlich Willkommen zu einem weiteren spannenden Blogtourtag!
Nun sind wir auch schon am Ende der Blogtour zu Emily Thomsens „Flerya – Drachenschlaf“ angelangt. Am Anfang der Woche präsentierte euch Nadine das Buch, dicht gefolgt von Annett, die sich mit dem Drachenkönig Gardorath auseinandergesetzt hat. Am Mittwoch ging es bei Claudia mit der Protagonistin Flerya weiter, und bei Nadine konntet ihr noch wichtige Charakterzüge der Protagonisten kennenlernen. Heute solltet ihr auch noch bei Ricarda vorbeischauen, die euch ihre Rezension zum Buch präsentiert, passend zu unserem letzten Punkt:

Das Autoreninterview.

Dazu durfte ich die wundervolle Emily Thomsen löchern – natürlich nur mit Fragen. Immerhin brauchen wir noch eine heile Autorin, damit sie uns noch ganz viele weitere spannende Geschichten erzählen kann!

Liebe Emily,
vielen Lesern bist du sicher schon durch deine Self-Publishing-Titel wie „Medusas Fluch“ oder „Das Nimbusmädchen“ ein Begriff. Stell dich doch trotzdem bitte in fünf Fakten vor, die noch keiner über dich wusste!

Mal überlegen, mein erstes Buchprojekt, das ich je geschrieben habe, war ein historischer Roman, ich bin extrem selbstkritisch, mag keine reinen Liebesgeschichten (weder im Film noch im Buch), jedes Jahr im Frühling bekommt mein Mann die Krise, weil ich den Garten umgestalte und haufenweise neue Pflanzen kaufe, ich mag keine Hitze, weil ich nicht schreiben kann, wenn es so heiß ist.

In deinem neuen Roman „Flerya – Drachenschlaf“ geht es unter anderem, wie der Titel schon verrät, um die Fabelwesen Drachen. Wenn du selbst einer wärst, welche Fähigkeiten würdest du gern haben? 

Am liebsten auch die Fähigkeit, sich wandeln zu können, ich stelle es mir spannend vor, ein Leben als Mensch zu führen, sich aber jederzeit wandeln zu können. 

Das würde auf den Messen sicherlich gut ankommen, wenn du dich einfach mal wandelst. 😉 Ghul gehören nicht unbedingt zu dem Volk, das die meisten Autoren als Trend ansehen würden. Wie kamst du darauf, ausgerechnet diese Rasse mit einzubeziehen?

Genau aus diesem Grund habe ich mich für die Ghul entschieden. Ich wollte keine der gängigen Fantasywesen, sondern mal etwas, das sich vom üblichen Schema abhebt. Genauso wollte ich auch keine so eindeutigen Antagonisten. Dieses Klischee mit rein guten oder bösen Figuren finde ich als Leser nicht mehr wirklich spannend. Ich liebe Figuren, die gute Gründe für ihr Handeln haben und keine typischen Bösewichte sind.

Wenn du in Fleryas Welt leben würdest, was wäre dein Geisttier, das dich begleitet?

Uhhhh, das ist eine schwere Frage. Ich liebe jedes einzelne Geisttier in meiner Geschichte, aber ganz besonders ans Herz gewachsen sind mir Sammir und Moril. Ich glaube, ich würde einfach beide nehmen.

Mit welchem Charakter aus deinen Büchern kannst du dich am besten identifizieren und wieso?

Das ist Abren, er würde alles für Flerya tun, seine kleine Schwester, auch wenn sie nicht blutsverwandt sind. Er steht für die Menschen, die ihm wichtig sind, ein, schützt sie und versucht sein bestes, dass es ihnen gut geht. Etwas, das mir auch sehr wichtig ist.

Das sind auch alles Charaktereigenschaften, die ich sofort mit dir verbinden würde. Welche Figuren aus dem Fantasy/Mythologie-Bereich faszinieren dich so sehr, dass du dir vorstellen könntest, auch über sie zu schreiben?

Wenn ich das jetzt verrate, dann wisst ihr was noch von mir kommen wird. Ich verrate nur, das es eine Figur ist die mit Licht zu tun hat. Der Plot zu dieser Geschichte liegt schon länger in meiner Schublade und wird dort auch noch eine ganze Weile liegen bleiben, denn auf meiner ToDo Liste stehen davor noch einige andere Projekte, die auch bereits ein Abgabefenster haben.

Bisher bist du ja dem Fantasy-Genre treu geblieben. Könntest du dir vorstellen, auch mal in einer ganz anderen Sparte zu schreiben?

Das Nimbusmädchen ist keine reine Fantasygeschichte, sondern eine Mischung aus Dystopie, Science Fiction und Fantasy. Mein erstes Manuskript ist ein historischer Roman und ich hab mich sogar einmal im Thriller schreiben versucht, aber egal was ich schreibe, irgendwie kommt am Ende immer Fantasy dabei heraus. Das scheint einfach mein Genre zu sein und dem werde ich wohl auch treu bleiben. 

Was machst du am liebsten, wenn du gerade nicht am Schreiben bist?

Zeit mit meinen drei Kindern verbringen, denn das ist neben dem Schreiben das wichtigste in meinem Leben. Meine Familie. 

Gibt es besondere Rituale oder Gewohnheiten, die du beim Schreiben hegst?

Ich brauche immer viel Kaffee, weil ich oft bis spät in die Nacht arbeite, manchmal bis früh in den Morgen. Mit ein oder zwei Stunden Schlaf in der Nacht ist Kaffee dann einfach ein muss, um weiterarbeiten zu können. Dann brauche ich immer Musik zum Schreiben und ich mache es mir gemütlich. Im Sommer am liebsten im Garten, Herbst und Winter auf dem Sofa mit Kerzen und warmem Kaminfeuer oder in meinem Büro, wo auch immer ganz viele Kerzen brennen. Ich muss mich wohl fühlen zum Schreiben, dann kann ich überall in die Tasten hauen.

Wenn du einen Autor deiner Wahl, tot oder lebendig, zum Essen treffen könntest, wer wäre es und wieso?

J.R.R. Tolkien, einmal mit ihm über die Welt von Herr der Ringe sprechen, sich über die Sprachen unterhalten, die er erschaffen hat und die Welt. Da steckt so viel Liebe und Leidenschaft drin. Ich glaube von ihm könnte jeder Fantasyautor ganz viel lernen und sei es nur die Liebe zum Detail für die Welt, die man erschaffen möchte. Tolkien ist und bleibt eine Legende.

Was war das schönste Kompliment zu deinen Büchern, das du bisher bekommen hast?

Das war erst jetzt auf der FBM 2017. Während einer meiner Signierstunden kam eine Dame zu mir, die meine Mama hätte sein können. Sie war so aufgeregt und hat mir erzählt, dass sie jedes meiner Bücher gelesen hat und sich so sehr auf Flerya freut. Einfach toll und so schön. Muddi, falls du das hier liest, ganz ganz liebe Grüße von mir und ich hoffe wir treffen uns bald mal wieder!

Was möchtest du deinen Lesern gern noch mit auf den Weg geben?

Ein dickes DANKESCHÖN, weil ich ohne euch und eure Begeisterung nicht so weit gekommen wäre. Ich danke jedem einzelnen der eines oder mehrere meiner Bücher liest/gelesen hat und in meine oft düsteren Welten abtaucht. Ich hoffe sie können euch begeistern. Ich danke euch allen, fühlt euch ganz fest umarmt. Ich liebe die Begegnungen mit euch, im Netz, in Gruppen oder auf den Messen. Ihr macht das Schreiben zu etwas besonderem.

Alles Liebe,
Emily

Vielen Dank, liebe Emily, das war ein sehr interessantes Interview! Haben euch ihre Antworten auch so gut gefallen? Ich habe auf jeden Fall Seiten an ihr entdeckt, die ich bisher noch nicht kannte.


Quickfacts

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Autor: Emily Thomsen
Titel: Flerya – Drachenschlaf
Preis: 4,99€ (E-Book) | 14,90€ (TB)
ISBN: 978-3-95991-351-5
Verlag: Drachenmond Verlags
Das Buch könnt ihr unter Anderem hier erwerben: (X)


Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr bei der Blogtour selbstverständlich auch etwas.

1. Preis: ein Taschenbuch von »Flerya: Drachenschlaf« mit Goodies
2. Preis: ein ledernes Drachennotizbuch mit Goodies
3. Preis: Goodies und eine Überraschung von Emily Thomsen

Um am Gewinnspiel teilzunehmen müsst ihr nur die folgende Gewinnspielfrage beantworten:

In welcher von Emilys Buchwelten würdet ihr am liebsten leben und wieso?

Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich den 29.07.2017.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Tourplan

Den vollständigen Tourplan mit der Übersicht aller Themen & Gewinner findet ihr hier.

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18 Kommentare zu „Blogtour: „Flerya – Drachenschlaf“ – Tag 5

  1. Hallöchen und erst einmal danke schön was man alles tolles erfahren durfte!

    Das ist schwierig für mich da ich dieses Buch und auch Medusas Fluch auf meiner Wunschliste habe und mich beide vom Erzählstil und auch vom Inhalt wegen interessieren!
    Da müsste ich erst beide Wunschbücher von Emily lesen um dann entscheiden zu können.
    LG..Jenny

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  2. Hallo und guten Tag,

    als Fan von Drachen jeder Art..würde ich gerne diese Welt der Emilys besuchen und wenn alles passt endgültig auch meine Zelte aufschlagen. Also mein Leben verbringen.

    LG..Karin…

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  3. Huhu,
    danke für den tollen Beitrag und das interessante Interview.
    Die Frage ist schwer zu beantworten, da ich die Bücher der Autorin bisher nicht kenne. Aber ich finde Drachen unheimlich toll, deshalb würde ich mich blind für Flerya entscheiden.
    LG Christine

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  4. Ich kenne leider auch noch keines von Emily Thomsens Büchern, ich bin erst durch die Blogtour auf sie aufmerksam geworden. Ich schwanke nach der Vorstellung von „Flerya“ in den letzten Tagen und meiner Schmökerei in Amazonien zwischen „Flerya“ (weil Drachen einfach unglaublich toll sind) und „Medusas Fluch“ (weil ich schon als Kind bei Herkules ganz fasziniert von dem Fluch und der Verbindung der Liebe dazu war).

    Liebe Grüße
    Ramona

    Gefällt 1 Person

  5. Ich würde gern in die Welt von Medusas Fluch eintauchen, denn wenn man andere Welten erkunden kann, weiß man viel mehr zu schätzen was man an seiner eigenen hat und wovon wir und vielleicht noch eine Scheibe abschneiden sollten 🙂

    Gefällt 1 Person

  6. Vielen Dank für das tolle Interview. Ich würde sehr gerne nach Iriyona reisen und die faszinierende Welt, die Emily dort geschaffen hat, mit meinen eigenen Augen sehen. Ich würde gerne die Tiere und Pflanzen das Weltenlied singen hören und die Farben der Steine staunend betrachten.

    Liebe Grüße
    Anja

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  7. Danke für das Interview.

    Deine Frage ist schwer zu beantworten, da ich bisher nur das Nimbusmädchen kenne und liebe.

    Die Welt von Flerya fasziniert mich. Ich liebe Drachen …es sind faszinierende Wesen und die mir durch die Blogtour nähergebrachten Charaktere lassen das Buch ganz weit nach oben auf meine Wunschliste wandern.

    Liebe Grüße

    Tanja

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  8. Ich kenne leider noch keines ihrer Bücher, somit ist es schwer die Frage zu beantworten, als Drachen Fan würde ich wahrscheinlich in die Welt von Flerya tauchen.

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  9. Ein schönes Interview, mir hätte ein Foto der Autorin noch ganz gut gefallen.
    Mir gefällt, dass sie von diesem plumpen, Gut-Böse-Denken abrückt. Das ist der Grund, warum mich Herr der Ringe so annervt: Da gibt es Wesen, die sind einfach nur aggressiv, eklig und teilweise strunzdumm. Sowas ist langweilig. Statt Tolkien wär ich lieber mit Terry Pratchett essen gegangen, der hatte eine wundervolle Fantasie und griff nicht nach diesem grundlos Bösen in seinen Romanen.
    Nun, in einer Eiswelt möchte ich nicht leben, Ghule möchte ich jedoch auch nicht unbedingt zum Feind haben. Und die dritte Welt der Medusa kenne ich leider nicht.

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  10. Hey!
    Vielen Dank für das schöne Interview zum Abschluss! Emily ist wirklich eine sympathische Autorin 🙂
    Ich hoffe, dass ich bald eines ihrer Bücher lesen kann.
    Deswegen kann ich diese Frage gar nicht soooo wirklich beantworten, weil ich durchs Lesen die verschiedenen Welten erstmal kennenlernen muss.
    Aber die Eiswelt der Drachen klingt schon faszinierend 😀

    AUf jeden Fall wünsche ich dir einen schönen Start in die Woche!
    Ganz liebe Grüße
    Ann-Sophie

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  11. Hey.

    Vielen Dank für das tolle Interview. Da es in Flerya Ghule gibt und Nimbusmädchen eine Dystopie ist, würde ich mich wohl für die Welt in Medusa Fluch entscheiden, obwohl ich das Buch noch nicht gelesen habe.

    Liebe Grüße
    Jenny

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