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Die Zeit deiner Macht hat noch kein Ende …

Saskia Stanner: Magica – Delta der Macht

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Inhalt

Im Jahr 2015 leben die magischen Wesen geoutet unter uns. Als Ally von ihrer Freundin Jess zu einem Vampirinformationstreffen geschleppt wird, ahnt sie aber noch nicht, dass sie dort auf ein vage bekanntes Gesicht trifft: Der Vampir Jonathan weckt seltsame Empfindungen in ihr, die sie sich nicht erklären kann. Und ihre Albträume, in denen sie in den Flammen verbrennt, brechen auch nicht ab. Was hat es damit auf sich? Und wer kann ihr helfen, die plötzlich herausbrechenden Kräfte zu kontrollieren?

Quickfacts

Autor: Saskia Stanner
Titel: Magica – Delta der Macht
Preis: 12,90€ (TB) | 3,99€ (E-Book)
ISBN: 978-3-96173-017-9
Verlag: Eisermann Verlag
Das Buch könnt ihr unter Anderem hier erwerben: (X)

Meine Bewertung

Im Rahmen der Blogtour zu Saskia Stanners „Magica“-Dilogie habe ich natürlich noch den zweiten Band der Reihe aus dem Eisermann Verlag gelesen. Ich war sehr gespannt darauf, wie mir das neue, moderne Setting gefallen würde, nachdem der erste Teil quasi die Vorgeschichte zu diesen Ereignissen war und im historischen England spielt.

Zunächst lässt sich sagen, dass ich Ally als Protagonistin etwas tiefgründiger fand als Kristy und mich auch eher mit ihr identifizieren konnte. Sie ist ein junges, modernes, aber ziemlich ernstes und aufgeklärtes Mädchen, das in einer Familie aufwuchs, die die magischen Wesen nicht unbedingt ohne Vorurteile betrachtet. Hier hätte ich gern noch mehr über ihre chinesischen Vorfahren erfahren und wie diese damit umgehen, dass Ally dann zu den Vampirinformationstreffen geht und sich auch mit Jonathan trifft.

Interessant fand ich auch die Fortführung von Jonathans Geschichte nach den Ereignissen aus dem ersten Teil. In Rückblicken aus seiner Sicht erfahren wir, was in den 400 Jahren geschehen ist, seit Kristy von den Hexenjägern gefasst wurde. Gerade diese Teile und auch die Verbindung durch die Antagonisten zu Kristy fand ich sehr gut gelungen.

Obwohl sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen ließ, hat mir dieses Mal leider wieder der Schreibstil etwas Sorgen bereitet. Ich hatte mehr das Gefühl, die Handlung erzählt zu bekommen, als sie wirklich mitzuerleben, was unter anderem auch daran lag, dass zum Beispiel der große Showdown unheimlich schnell abgehandelt wurde. Ich hätte den Kampf gern richtig spannend gehabt, stattdessen hatte ich eher das Gefühl, dass er durch die Nacherzählung durch die Antagonistin an Wirkung eingebüßt hat.

Die Nebencharaktere fand ich aber wiederum sehr stark und auch interessant umgesetzt. Jess konnte mich mit ihrer Art sehr begeistern und auch von Stana hätte ich wirklich gern mehr erfahren, da ihre Geschichte wirklich interessant klingt. Auch Sarahs Geschichte, die in Jonathans Rückblicken geschildert wurde, war gut umgesetzt und hat zum technischen Fortschritten der gesamten Weltgeschichte gepasst.

Alles in allem war „Magica – Delta der Macht“ wie auch der Vorgänger ein Buch mit kleinen Schwächen, das mich trotzdem gut unterhalten konnte und sicherlich für einige schöne Lesestunden sorgen wird.

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