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Wenn nicht einmal mehr der Schlaf heilig ist…

Libby Doh: Drachennächte – Im Netz der Nacht

cover

Inhalt

In einer Welt, in der Träume dich niederreißen können, arbeitet Jila in der Firma „Traumfabrik“. Dort hat man es sich zur Aufgabe gemacht, Träume zu überwachen und Albträume zu bekämpfen, um den Schlafenden eine möglichst ruhige Nacht zu bescheren. Doch als eines Tages der attraktive Brinx in ihrem Traum auftaucht, kann sie ihn nicht mehr loswerden. Was hat ihr Traumwächter Fijon damit zu tun? Und wie weit würde die „Traumfabrik“ tatsächlich gehen? Fragen über Fragen, die Jila in ein unerwartetes Abenteuer ziehen …

Quickfacts

Autor: Libby Doh
Titel: Drachennächte – Im Netz der Nacht
Preis: 1,99€ (E-Book)
ISBN: 978-3-959916684
Verlag: Drachenmond
Das Buch könnt ihr unter Anderem hier erwerben: (X)

Meine Bewertung

Und wieder einmal habe ich mich an einen Band der „Drachennächte“ aus dem Drachenmond Verlag gesetzt – die erotischen Kurzgeschichten unter den tollen Pseudonymen, die die Anonymen Autoren schreiben (ja, der Begriff hat sich inzwischen durchgesetzt!). „Im Netz der Nacht“ war der dritte Band, den ich aus dieser Reihe gelesen habe und hat mich anfangs am meisten mitreißen können, wurde jedoch gegen Ende hin leider immer schwächer.

Die Idee mit der Traumfabrik und den Traumwächtern fand ich richtig gut. Auch die Eingangsszene, in der Jila in einem Albtraum gefangen ist, der von einem persönlichen Feuertrauma beeinflusst wird, war voller packender Action und humorvollen Gedankengängen von Jila. Der Einstieg hat mich vollkommen fesseln können und ich hatte zunächst den Eindruck, dies würde mein Liebling unter den Drachennächten werden, allerdings ließ die Spannung leider ab dem ersten Drittel nach.

Die erotischen Szenen fand ich wiederum sehr gut geschildert, mit prickelnden Beschreibungen, die man sich gut vorstellen konnte, ohne zu vulgär zu werden. Was mir allerdings ein wenig den Spaß an der Sache genommen hat, waren die stilistischen und teilweise Rechtschreibfehler, die sich gerade gegen Ende gehäuft haben. Eine kleine Überarbeitung hätte da nochmal helfen können, dies zu vermeiden.

Auch wenn es sich um eine Kurzgeschichte handelt, war mir das Ende ein wenig zu offen. Gerade durch die coole Idee mit der Traumfabrik und deren nicht ganz legalen Machenschaften hätte sich dieses Büchlein gut geeignet, eine längere Dystopie aufzubauen, da man als Leser auch nur sehr spät erfährt, wie stark die restliche Welt eigentlich zerstört wurde.

Grundsätzlich wartet „Im Netz der Nacht“ mit einer tollen Story auf, die den Leser auch durch Spannung und heiße Szenen unterhält, allerdings hätte die Geschichte auch gern noch etwas ausgebaut werden können, da sie in dieser Kürze etwas abgehackt wird. Trotzdem war es eine gute Unterhaltung für eine freie Stunde.

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2 Kommentare zu „Wenn nicht einmal mehr der Schlaf heilig ist…

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