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Von nervigen Teleportern und fiesen Cliffhangern…

Derek Landy: Skulduggery Pleasant – Die Diablerie bittet zum Sterben

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Inhalt

Eine erschreckende Serie von Morden an Teleportern erschüttert die magische Welt. Wer könnte den Fall schneller aufklären als Skulduggery und Walküre? Ganz gewiss nicht das Team des Sanktuariums, aus dem die beiden Detektive rausgeworfen wurden. Doch um hinter das Geheimnis der seltsamen Morde zu kommen und die Welt wieder vor der dunklen Macht der Diablerie und der Gesichtslosen zu schützen, die ihre Fänge nach ihnen ausstrecken, müssen Walküre und Skulduggery jede Hilfe in Anspruch nehmen, die sie kriegen können – auch die des wohl nervigsten Teleporters der Welt…

Quickfacts

Autor: Derek Landy
Titel: Skulduggery Pleasant – Die Diablerie bittet zum Sterben
Preis: 9,99€ (E-Book) | 9,95€ (TB) | 16,90€ (HC)
ISBN: 978-3-7855-7405-8
Verlag: Loewe Verlag
Das Buch könnt ihr unter Anderem hier erwerben: (X)

Meine Bewertung

Nachdem mich der zweite Teil von Derek Landys Reihe rund um den meisterhaften Skelettdetektiv und seine coole Auszubildende aus meiner Leseflaute geholt hat, musste ich auch direkt mit dem dritten Teil von „Skulduggery Pleasant“ loslegen. Wieder einmal konnte mich die rasante Geschichte von Anfang an fesseln und mitreißen, sodass ich innerhalb eines Tages auch schon wieder durch war.

Seit den Ereignissen des zweiten Bandes ist schon ein Jahr vergangen, und dies merkt man auch Walküre ein wenig an. Sie benutzt zwar immer noch ihr Spiegelbild, um auch ihr normales Leben weiterzuführen, doch sie ist so tief in der Welt der Magie verstrickt, dass es sich erheblich auf ihren Alltag auswirkt.  Allmählich entwickelt sich ihr Charakter deutlich in eine Richtung, in der sie Skulduggery immer ähnlicher wird. Dafür treten immer stärkere Probleme auf, alles unter einen Hut zu bekommen, und Walküre wird von mehreren Seiten beschworen, auch noch ihre Kindheit zu genießen. Ihre Entwicklung zieht sich zwar sehr langsam durch die Reihe, doch sie wird an ihrer Art deutlich, sich nach gefährlichen Kämpfen doch mehr Sorgen um sich selbst zu machen, was ich sehr positiv finde.

In diesem Band gab es leider nicht so viele neue Nebencharaktere, dafür haben viele unserer geliebten alten (Anti-)Helden weitere Auftritte gehabt. Wie gewohnt ist Derek Landys Stil dabei skurril und unheimlich amüsant, sodass man immer wieder lachen muss, sei es über Scapegrace, Finbar oder den neuen Teleporter Fletcher, der in diesem Band eine wichtige Rolle übernimmt. Auch dieser Band wird von den zahlreichen Details abgerundet, die der Autor mit viel Charme und dem beißenden Humor einzuflechten versteht, der die Reihe so besonders macht. Gerade die Dialoge machen diesen Teil zu meinem bisherigen Highlight, da sie mit der Zeit immer schräger und zynischer werden. Ich mag den Sarkasmus, der sich durch das komplette Buch zieht.

Die Story hatte es so in sich, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Rasant und aufreibend, mit vielen spannenden Twists und jeder Menge Actionszenen, die der Autor besonders gut zu schreiben versteht.  Immer wenn man denkt, man wäre einer richtigen Theorie auf der Spur, kommt doch alles ganz anders, als man denkt. Und das Ende hat mich dann einfach sprachlos dagelassen – der Cliffhanger hatte es ordentlich in sich, und ich kann es kaum erwarten, das vierte Buch zu lesen. „Skulduggery Pleasant“ ist definitiv ein Muss in jedem Bücherregal!

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3 Kommentare zu „Von nervigen Teleportern und fiesen Cliffhangern…

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