Ava Reed: Spiegelsplitter

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Inhalt

Caitlin wurde schon immer von Spiegeln angezogen, obwohl sie sich selbst darin nicht sehen kann. Seit dem Tod ihres Vaters lebt sie in Irland, wo sie in einem kleinen Buchladen jobbt. Als sie dort eines Tages Finn begegnet, ahnt sie noch nicht, dass er ihre ganze Welt auf den Kopf stellen wird. Doch das Schicksal verbindet die Beiden, und auch Finn kann sich Cats Einfluss nicht entziehen, und versucht herauszufinden, was es mit dem mysteriösen Mädchen auf sich hat…

Meine Bewertung

Ava Reeds Fantasyroman „Spiegelsplitter“ ist ja zurzeit immer noch in aller Munde. Nachdem ich dann auch darauf gewartet habe, dass es beim Impress Verlag als Taschenbuch erscheint (weil ich das Cover einfach wahnsinnig schön und spannend finde) und dabei immer mehr Frust geschoben habe, da sich die Lieferzeit in die Länge gezogen hat, habe ich es auch endlich in den Händen halten dürfen, und nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Reinkommen habe ich heute knapp zwei Drittel durchgesuchtet und es nun beendet. Und ich muss sagen: Es war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hätte.

Die Story ist wirklich interessant, und mich hat das Geheimnis um Caitlin dazu verführt, immer weiterlesen zu wollen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich anfangs ziemliche Probleme hatte damit klarzukommen, dass die Kapitel zwischen Cat und Finn aufgeteilt sind und er dann quasi immer aus seiner Sicht die Geschehnisse wiederholt, die wir schon bei Cat erfahren. Mir persönlich hätte es gereicht, wenn entweder nur eine Sichtweise gegeben wäre, oder sich die Beiden beim Erzählen abwechseln, aber mit der Zeit konnte ich doch reinfinden und war sehr angetan von der Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt hat.

Besonders gut gefallen haben mir vor Allem die Nebencharaktere, die wirklich gut und vielfältig ausgearbeitet waren. Myra und Lorcan sind ein herrliches Gespann, dass sich immer zankt und damit für Lacher sorgt, Aidan und Erin waren sehr fürsorglich und warten mit interessanten Fähigkeiten auf, und Raphael und Kohana waren einfach Charaktere, mit denen man vor Allem zum Ende hin mitfühlen musste – es führt kein Weg dran vorbei, man schließt sie alle ins Herz. Finn war mir eigentlich auf Anhieb sympathisch, und ich mochte seine Sichtweise oft etwas mehr als Cats, wobei natürlich klar ist, dass sie sich auch erstmal an alle neuen Erkenntnisse gewöhnen muss. Dafür finde ich ihre Fähigkeit sehr viel interessanter, und sie hat einen sehr starken, beeindruckenden Charakter bewiesen.

Was mir ein wenig gefehlt hat, waren Hintergründe zu der Welt hinter den Spiegeln – wie ist diese aufgebaut, wie leben die Fantasien dort? Was für Geschöpfe gibt es überhaupt? Eine kleine Auswahl bekommen wir ja präsentiert, aber teilweise blieben einfach ein paar Fragen offen, wobei die Erste wohl dem Umstand geschuldet ist, dass sich auch die Charaktere selbst nicht wirklich in der Welt auskennen. Ich hoffe allerdings, dass all diese Fragen im zweiten Teil der Dilogie noch geklärt werden können.

Alles in allem war ich von dem Buch wirklich überrascht, da ich mir auch kein so dramatisches und teilweise trauriges Ende vorgestellt hatte. Ich freue mich nun allerdings schon sehr auf den zweiten Band warte ganz gespannt darauf, wie Cats und Finns Geschichte weitergehen wird!

Erwerben könnt ihr das Buch unter anderem hier: (X)

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4 Gedanken zu “Die Welt hinter den Spiegeln erwacht zum Leben…

    1. Den Namen mag ich auch total gern, so heißt sogar einer meiner Lieblinge in meiner eigenen Geschichte 😀 Ich hab ja ein wenig Einlaufzeit gebraucht, aber zum Ende hin hat es wirklich gut an Spannung aufgenommen, also trau dich ruhig ran 🙂

      Gefällt 1 Person

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