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Darfst du dir selbst trauen, wenn deine Gedanken nicht dir gehören?

Victoria Aveyard: Der Gesang der Königin

Die Farben des Blutes_ Der Gesang der Königin

Inhalt

Die junge Coriane hasst das höfische Leben, in dem sie sich eingeengt fühlt, ihren Vater, der ihre Wünsche nicht respektiert, und die schreckliche Cousine Jessamine, die sie zu einer strahlenden jungen Dame erziehen will, um sie gut verheiraten zu können. Ihre Träume und Wünsche wurden von jeher hintenan gestellt. Doch als sie auf den Prinzen Tiberias trifft, ändert sich ihr Leben, und sie schafft es tatsächlich, ihrem schlechten Status unter den Silbernen zu entfliehen. Doch der Preis ist hoch, und von Tag zu Tag fühlt sie sich in ihrer Welt mehr vom Unheil verfolgt – und von Elara, die sie für ihre Albträume verantwortlich macht. Paranoia oder berechtigte Angst? Bald schon kann Coriane es selbst nicht mehr entscheiden…

Meine Bewertung

Dieses wundervolle E-Short von Victoria Aveyard zur „Farben des Blutes“-Reihe entführt uns wieder in die Welt der Silbernen, die wir aus „Die rote Königin“ schon kennen. Diesmal tauchen wir jedoch nicht in die Gedankenwelt Mares ein, sondern ihrer Vorgängerin, Coriane. Die junge Tüftlerin würde sich eigentlich am Liebsten den ganzen Tag damit beschäftigen, Erfindungen zu studieren und Sachen zu reparieren, doch ihr Vater und ihre Cousine verbieten dies. Halt findet sie in ihrem Bruder Julian, der ihr schließlich auch ihr Tagebuch schenkt, dem sie all ihre Sorgen anvertraut. Victoria Aveyard zeichnet hier das Bild einer vom Leid geplagten jungen Dame, die still und verloren daherkommt, in der Gegenwart Prinz Tiberias‘ jedoch auftaut.

Obwohl die Geschichte wirklich kurz ist und in einer halben Stunde ausgelesen, habe ich mich wirklich gut in Coriane und ihre Ängste hineinversetzen können. Mit wenig Aufwand gelingt es der Autorin, die Gefühle rüberzubringen, die Albträume des Mädchens zu beschreiben, das später einmal eine große Herrscherin sein sollte. Auszüge aus Corianes Tagebuch unterstreichen dies und bringen noch stärker ihr Leid hervor, das Gefühl, in einem goldenen Käfig eingesperrt zu sein, und die Angst, die sie durch die Flüsterin Elara beschleicht, die ihr feindselig gegenübersteht.

Bei allen Ereignissen kann man eigentlich nicht anders, als mit Coriane mitzufühlen, und diese Geschichte ist eine gute Gelegenheit dafür, zu durchblicken, was für Intrigen sich schon vor Mares Zeit am Königshof unter den Silbernen abspielten. Auch das Cover reiht sich sehr schön in die Reihe ein und bringt den Gegensatz zwischen den Roten und Silbernen wieder mit ein, wobei Erstere in diesem E-Short keine große Rolle spielen. Ich danke dem Carlsen Verlag nochmals für dieses schöne Geschenk, und warte jetzt sehnsüchtig weiter auf den nächsten Teil der Reihe!

Erwerben könnt ihr das E-Book unter anderem hier: (X)

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4 Kommentare zu „Darfst du dir selbst trauen, wenn deine Gedanken nicht dir gehören?

    1. Nein 😥 Aber eigentlich ist es so kurz, dass du es auch mal zwischendurch am Handy/Computer lesen könntest, also es ist kein riesiger Wälzer. In einer halben Stunde hat man das locker durch… und es lohnt sich wirklich ❤

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