Valentina Fast: Royal – Ein Schloss aus Alabaster

Royal, Band 3_ Ein Schloss aus Alabaster

Inhalt

Tatyana hat es wahrlich nicht leicht. In der Auswahl zur nächsten Prinzessin muss sie mit ihren Gefühlen für den möglichen Prinzen Phillip kämpfen, dessen Signale an sie immer widersprüchlicher werden. Liebt er sie tatsächlich, wie er es behauptet, oder möchte er sie nur im Auge behalten, damit sie keinen Ärger macht? Und was hat es eigentlich mit ihren seltsamen Gedächtnislücken auf sich, die aus der Nacht der Meteoriten stammen? Tanya weiß, dass etwas ganz gewaltig schief läuft, und beginnt, an ihrem Selbstbewusstsein zu arbeiten, während sie zu den drei anderen potenziellen Thronerben Viterras immer engere Freundschaften aufbaut und das Volk unbewusst auf ihre Seite zieht. Doch das alles hilft ihr nichts weiter, wenn es darum geht, die Geheimnisse zu ergründen, die ihr zu schaffen machen, und in die Phillip immer wieder verwickelt zu sein scheint…

Meine Bewertung

Und wieder einmal gibt es eine Fortsetzung, die ich eher kritisch betrachten muss. Seltsamerweise schwankt mein Verhältnis zu Valentina Fasts Buchreihe mit jedem Band, der von „Royal“ erscheint. Leider ist mir „Ein Schloss aus Alabaster“ eher negativ im Gedächtnis geblieben, weil mir einerseits zu viele Wiederholungen drin waren und weil Tanya mal wieder so schrecklich weinerlich ist. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass sich das ganze Buch nur darum dreht, was für ein Mistkerl Phillip ist, weil er sie anlügt, aber natürlich sind ihre Gefühle viel zu stark, als dass sie sich von ihm fernhalten könnte, auch wenn er ihr wehtut. Wie gern hätte ich selbst dafür gesorgt, dass sie ihm mal gehörig die Leviten liest, denn so, wie Phillip zwischen ihr und Charlotte hin und her wechselt, ist es ja wirklich nicht auszuhalten.

Ansonsten muss ich leider sagen, dass der dritte Teil der Reihe in Sachen Action nicht mit dem zweiten Band mithalten konnte. Tatyanas Tagesablauf verändert sich nicht, es gibt immer mal wieder Gespräche zwischen ihr, den jungen Männern und Claire, die immer noch Hals über Kopf in Fernand verliebt ist und abgesehen davon keine große Rolle spielt, außer, wenn sie sich um Tanya kümmert und ihr bei ihrem Herzschmerz hilft. Leider hat sich dieser Band ziemlich festgefahren, eine nennenswerte Weiterentwicklung des Charakters gab es nur bei Charles, der doch recht nett ist, obwohl es anfangs nicht so scheint. Eine zweite „Nacht der Meteoriten“ hat zwischenzeitlich etwas Spannung reingebracht, aber leider wird die Handlung, die sich um die Kuppel dreht, so dermaßen in den Hintergrund gedrängt von Tanyas Liebesleid, dass auch hier der Unterhaltungsfaktor nicht ganz aufkommt.

Ich halte es jetzt mal kurz: Für den nächsten Teil gibt es eine schöne Ausgangslage. Die verbliebenen Kandidatinnen werden durchs Land fahren und sich dem Volk präsentieren, was hoffentlich den wenig spannenden Schlossalltag etwas auflockern wird und neue Impulse reinbringt. Ich bleibe auf jeden Fall an der Reihe dran, wenn auch nur um zu erfahren, wie sich Tanya weiterentwickelt (so langsam könnte ja mal ihre kämpferische Seite noch stärker durchbrechen) und wer der Prinz ist. Hoffentlich kann der vierte Teil der Reihe, „Eine Krone aus Stahl“ wieder auf die Spannung vom zweiten Teil zurückgreifen.

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